Watzlawick, P. (1992). Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen.München, Zürich: Serie Piper.

Konstruktivistischer Beitrag zur Kommunikationsforschung: Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation. Watzlawick beschreibt detailliert und verständlich Probleme der Kommunikationsforschung. Er nutzt zur Verdeutlichung intensive Bilder, z.B. das vom neurotischen Pferd, dessen Lösung eines Problems mit der Lösung zu einem Problem geworden ist. Die Grundannahmen, auf denen Watzlawicks Ausführungen beruhen, sind konstruktivistisch, vermeintliche Sicherheiten löst der Autor dabei oft in Kontingenzen oder Paradoxe auf, betont damit den Konstruktionscharakter der Wirklichkeitswahrnehmung.

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Können und wollen

"...könne er als Behinderter auch sagen, daß Behinderung die nicht von ihm zu verantwortenden Hindernisse auf seinem Lebensweg seien, und zum anderen - noch wichtiger - seien Behinderungen bloße Konstruktionen, die nur entstünden, wenn er sich eine zu große Differenz zwischen seinem Können und Wollen leiste, was aber für alle gelten würde!" (S. 123)

Dörner, K. (2003). Der gute Arzt. Stuttgart, New York: Schattauer.