Klee, E. (2004). »Euthanasie« im NS-Staat. Die »Vernichtung lebensunwerten Lebens«. Frankfurt am Main: Fischer.

Auf über 450 Seiten dokumentiert Klee die im dritten Reich durchgeführten Massentötungen von Bürgern, die als krank oder behindert gegolten haben. Klee zeichnet die Entstehung und die Umsetzung des Euthanasieprogramms nach und enthüllt, mit welchen Methoden die Massentötungen verschleiert und ideologisch legitimiert wurden. Das Buch stellt eine moralische Verpflichtung dar, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, dass solche Taten nicht wiederholt werden dürfen, sondern der Wert eines jeden Menschen mit allen Möglichkeiten geschützt werden muss, besonders vor dem Hintergrund der Diskussion um Bioethik und Pränataldiagnostik.

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Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Rückschritt

"Zunehmende Unabhängigkeit und die Möglichkeit, eigene Entscheidungen treffen zu können und zu wagen, ist häufig ein Weg mit vielen Rückschlägen." (S. 32)

Kleine Schaars, W. (2006). Durch Gleichberechtigung zur Selbstbestimmung. Menschen mit geistiger Behinderung im Alltag unterstützen. Weinheim und München: Juventa.